MAIN

BAROCK

ORCHESTER

FRANKFURT

KONZERTE 2017

GLORIA

Vivaldi Gloria, Magnificat und Psalmen 111, 113, 166,121

 

7. Oct 2017 20h
8. Oct 2017 17h

Vivaldi

 

Gabriele Hierdeis (Sopran),  Johanna Krell (Mezzosopran)

Cantemus-Kammerchor

 

Leitung: Burkhard Jungcurt

J. S. BACH KANTATEN

 

„Liebster Gott, wenn werd‘ ich sterben“, BWV 8
„Wer nur den lieben Gott lässt walten“, BWV 93
„Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“, BWV 26

Konzert für zwei Violinen und Orchester, BWV 1043
Konzert für Oboe, Violine und Orchester, BWV 1060

 

19. Nov 2017 16h

J. S. Bach

 

Bettina Rösel (Sopran), Katharina Roß (Alt), Nils Giebelhausen (Tenor), Peter Frank (Bass)

Evangelische Kantorei Pfungstadt

 

Leitung: Christian Lorenz

J. S. BACH  MESSE IN H-MOLL

26. Nov 2017 17h

Johann Sebastian Bach

 

Tatjana Charalgina (Sopran)

Dmitry Egorov (Altus)

Max Ciolek (Tenor)

Konstantin Heintel (Bass)

Petruskantorei Gießen

Kantorei St. Katharinen Oppenheim

 

Leitung: Marina Sagorski

Johann Sebastian Bach

 

Nele Gramß (Sopran)

Alexandra Hebart (Alt)

Marcus Ullmann (Tenor) Johannes Weinhuber (Bass)

Coburger Bachchor

 

Leitung: Peter Stenglein

10. Dez 2017 17h
 

WEIHNACHTS-ORATORIUM

 

J.S. Bach Kantaten 1-6

 

LUTHERISCHE MESSEN UND KANTATEN

-

 

 

17. Dez 2017 15h
17. Dez 2017 18h
 
 
 

Johann Sebastian Bach

 

Kurhessische Kantorei Marburg

Leitung: Uwe Maibaum

       Reihenkonzerte Ticket Info

Für alle Konzerte gilt freie Platzwahl.

 

Konzerte in Gießen:

Kartenverkauf ab 19h an der Abendkasse

 

Konzerte in Frankfurt:

Vorverkauf bei Frankfurt Ticket. Während Einlass und Pause
haben Besucher freien Eintritt zum Archäologischen Museum.

Kartenreservierung

Archäologisches
Museum Frankfurt,
Telefon 069 212-35896

Vorverkauf

 

Temperament und Leidenschaft, unprätenziöse Virtuosität, sensible Lyrismen, galante Empfindsamkeit

ÜBER UNS

Barockmusik berührt, erregt das Gemüt, streichelt die Seele und verführt in klangliche Welten voller Schönheit, Leid und Leidenschaft. Sie fordert auf zum Tanz, zur wilden Gigue, zur zarten Sarabande, zum eleganten Menuett. Und sie brilliert im kompositorischen Korsett formaler Regeln mit einer schier unvorstellbar klanglichen Tiefe und farblichen Vielfalt.

 

Das Main-Barockorchester Frankfurt unter der künstlerischen Leitung seines Konzertmeisters Martin Jopp versteht es seit nunmehr fast 20 Jahren, sein Publikum für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts zu begeistern und in seinen Bann zu ziehen. Das hohe Maß an Musikalität, Virtuosität und insbesondere die unüberhörbare Spielfreude der Musiker zeichnen die erfolgreiche Arbeit und die internationale Anerkennung des Main-Barockorchestern aus. Neben den nun fast einhundert, vom Publikum immer wieder enthusiastisch gefeierten Konzertauftritten im Rahmen der eigenen Konzertreihen in Gießen und im Refektorium des Karmeliterklosters in Frankfurt am Main ist das Main-Barockorchester Frankfurt ein gern gesehener und gehörter Gast auch auf renommierten Festivals und Konzertreihen (u.a. Hohenloher Kultursommer, Konzertreihe im Musikinstrumentenmuseum Berlin, Konzertreihe des Bayrischen Rundfunks in Nürnberg,

Internationale Bachtage, Tage Alter Musik Regensburg, Heidelberger Frühling, Brühler Schlosskonzerte, Tage der Alten Musik in Herne u.v.m.). Im Rahmen seiner Konzertprojekte und CD-Aufnahmen arbeitet das Main-Barockorchester Frankfurt regelmäßig mit exzellenten Solisten wie Hannes Rux, Xenia Löffler, Johanna Seitz, Wolf Matthias Friedrich u.a. zusammen.

Die beim Label Aeolus erschienen CD-Aufnahmen mit Ersteinspielungen von J.F. Fasch, J.W. Hertel,und J.M. Molter erhielten in der Fachpresse und beim Publikum große Wertschätzung und Anerkennung und wurden vielfach ausgezeichnet (u.a. CD des Monats (Hessischer Rundfunk), Diapason, CD des Monats im Fono Forum). Im September 2016 erschien bei Aeolus eine weitere CD des Main-Barockorchesters Frankfurt, diesmal mit Ersteinspielungen des italienischen Komponisten Pietro Gnocchi.

 

Martin Jopp

Jörn-Sebastian Kuhlmann

Adam Lord

Marie Verweyen

Konstanze Winkelmann

Friederike Kremers

Henrike Seitz

Christian Zincke

AUFNAHMEN

Gnocchi: six concertos; sonata a tre

Weltersteinspielung: Pietro Gnocchi war nicht nur Domkapellmeister in der norditalienischen Stadt Brescia, und zwar mehr als ein halbes Jahrhundert lang, bis zu seinem Tod im hohen Alter von 86 Jahren – er war auch Geistlicher, Altertumsforscher, Geograph und vieler Sprachen kundig. Neben geistlicher Vokalmusik hinterließ dieser beeindruckende Universalgelehrte auch einige instrumentale Werke: Die vorliegenden Concerti für Streicher und Basso continuo sind überraschend stark kontrapunktisch ausgelegt, vieles ist an den stilo antico angelehnt.

 

Konzertantes drängt sich nicht sehr in den Vordergrund. Damit gelingt Gnocchi eine sehr homogene und persönliche Deutung des „Concerto grosso“-Genres.

Das Main-Barockorchester Frankfurt legt hier eine Weltersteinspielung vor. Für seine Einspielungen von Werken abseits des Mainstreams wird das Orchester seit jeher hochgeschätzt: Die Aufnahmen bei AEOLUS mit Werken der Komponisten Fasch, Hertel und Molter fanden jeweils großen Anklang bei Presse und Publikum (z.B. Fono Forum Stern des Monats, u.a.).

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Fasch: Concerti & Sinfoniae

Einen lebendigen und farbigen Fasch präsentiert das Main-Barockorchester Frankfurt mit jeweils drei Concerti und drei Sinfonien - mit Ausnahme des Chalumeau-Konzerts in B-Dur als Ersteinspielungen. Der spätere Zerbster Hofkapellmeister Fasch war Thomaner in Leipzig unter dem Bach-Vorgänger Kuhnau.

Er kam bereits dort mit Heinchen und Pisendel zusammen, mit denen ihn auch ein reger Austausch verband, als diese später in Dresden Schlüsselpositionen des Musiklebens besetzten. Neben Telemann, Graupner und natürlich den italienischen Einflüssen ist es ein erstaunliches Autodidaktentum (wie er es sich selbst attestiert), das letztlich in einer originellen, oft erstaunlich modernen Tonsprache mündet.

Das bekanntere Chalumeau-Konzert in B-Dur, mit dem klarinettenverwandten Soloinstrument, repräsentiert vielleicht am meisten diesen fortgeschrittenen Stil, während das virtuose Violinkonzert A-Dur in Richtung der Beziehung zu Pisendel, einem der berühmtesten Geiger seiner Zeit, spekulieren läßt. Neben konservativeren, aber klangschönen Werken wie dem Konzert für Oboe und Violine d-moll oder der Sinfonie B-Dur überraschen die ausschließlich mit Streichern und B.c. besetzten Sinfonien in g-moll und a-moll durch Originalität und Stringenz.

Das Main-Barockorchester Frankfurt musiziert auf historischen Instrumenten. Streicher und B.c. werden von bis zu zwei Oboen und Fagott ergänzt. In der hervorragenden Akustik der Petruskirche Gießen unterstützt die Aufnahmetechnik den plastischen Klang des Orchesters durch den vollständigen Verzicht auf Stützmikrofone.

Hertel: Concerti, Sinfoniae

 

Johann Wilhelm Hertel (1727-1789) ist vor allem wegen seiner drei Trompetenkonzerte bekannt. Dass sich dahinter ein sehr vielseitiger, kluger und hochinteressanter Komponist verbirgt, verdeutlicht nun das Main-Barockorchester mit einer repräsentativen Auswahl an Streichersinfonien und Konzerten. Hertel wurde in Eisenach geboren, wirkte aber die längste Zeit seines Lebens als Hofmusiker in Strelitz, Schwerin und Stralsund. Kontakte zu Sulzer, Lessing und Ramler lassen eine intellektuelle Ausrichtung erkennen, die sich in seiner Nebentätigkeit als Hamburger Musikrezensent manifestierte. Zunächst noch von der Berliner Schule geprägt, entwickelte er Mitte des 18.Jahrhunderts einen eigenständigen Personalstil, der sich einerseits durch einen ungekünstelten Tonfall, andererseits durch emphatischen Gestus auszeichnet. So besticht das hier vorgestellte Harfenkonzert durch Charme und Eleganz, das Violinkonzert durch sensible Lyrismen und eine selbstverständliche, unprätentiöse Virtuosität, während das Oboenkonzert von dramatischer Leidenschaft gekennzeichnet ist.

Doch nicht nur die Musik, sondern auch die Interpretation lässt aufhorchen, denn das Main-Barockorchester präsentiert eine höchst willkommene Alternative zu dem übertrieben lauten, krachenden Stil, in dem sich andere Ensembles derzeit zu übertreffen trachten. Auf dieser SACD wird zwar auch mit Temperament und Leidenschaft gespielt, doch passiert dies nie auf Kosten der inneren Ruhe oder der klaren, entspannten Gesten. Hier schwingen die Phrasen noch organisch aus, hier nimmt man sich auch für Pausen die nötige Zeit. Eine der schönsten Entdeckungen des laufenden Jahres. Matthias Hengelbrock, FONOFORUM 4/2006

Molter: Sonata grossa

..."Der gelungene Querschnitt durch die verschiedenen Gattungen der Orchesterwerke und die Schaffensperioden Molters gewährleistet nicht nur einen guten Überblick über dessen musikalische Entwicklung, sondern schafft auch die notwendige Abwechslung. Das main-barockorchester frankfurt bleibt seinem guten Ruf und seinem Ansatz treu: Es wählt einen Grundton höfischer Eleganz, spielt so gewitzt wie relaxed und unterhält damit einmal mehr auf das Beste. Alle Übergänge sind geschmeidig ausgeführt, alles wirkt leicht und duftig. Farbigen Wasserspielen gleich wird die Musik mustergültig dargeboten. Der leichte Hall des Aufnahmeortes rundet das Klangbild geschickt ab und vermittelt den Eindruck, einem Konzert etwa in einem barocken Schlosstreppenhaus zu lauschen."...

 

 

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Il pianto delle donne

Il pianto delle donne

G.F. Händel (1685 - 1759): Italienische Kantaten

Agrippina condotta a morire (HWV 110)

Armida abbandonata (HWV 105)

Ero e Leandro (HWV 150)

 

Sopran: Gabriele Hierdeis

Violine solo: Martin Jopp

 

 

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Historisch informiertes Spiel in unverkrampfter Herangehensweise und passionierte, musikantische Interpretationen kennzeichnen den Stil des Ensembles.

FÖRDERVEREIN

Gesellschaft zur Förderung des
Main-Barockorchesters e.V.

 

 

Ziel des Vereins ist es, die Konzertreihe des Main-Barockorchesters finanziell abzusichern und durch CD-Aufnahmen und weitere Projekte und zusätzliche interessante Konzerte mit herausragenden Sängern und Solisten zu erweitern, die bisher nur selten zu ermöglichen waren.

Verein

 

Durch die anerkannte Gemeinnützigkeit darf der Verein Spendern steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen ausstellen und kann somit für Geldgeber eine wichtige Motivation aufzeigen.

 

Ein Konzert des Main-Barockorchesters im Karmeliterkloster wird bei einer Besetzungsgröße von 13 Musikern zu etwa 35 % durch Eintrittsgelder und zu 25 % durch Zuschüsse aus öffentlicher Hand finanziert. An diesem Punkte soll der Verein in Zukunft helfen, denn der Rest musste bisher vom Orchester selbst durch Weiterverwertung der Konzertprogramme bei Festivals und weiteren Veranstaltern erwirtschaftet werden, was sich, trotz der hohen Qualität des Orchesters, in Anbetracht kleiner werdender Festival-Budgets oft als sehr schwierig erweist und für die festen Orchestermitglieder ein großes finanzielles Risiko darstellt.

 

 Sie möchten helfen?

 

Möchten Sie Spender werden oder wollen unsere Arbeit mit Ihren Ideen unterstützen und kennen musikinteressierte Menschen und Institutionen, die das Main-Barockorchester unterstützen möchten?

 

Wir freuen uns über Ihre Ideen, Anregungen und Hilfe und geben Ihnen gerne weitere Auskunft zu den Plänen und Vorhaben des Main-Barockorchesters.

 

Der Vorstand -

Harry von der Heyden

 

 

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 KONTAKT

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Adam Lord
Main-Barockorchester Frankfurt
Grübelstr. 10
90403 Nürnberg

Telefon 0152 08869416